Zu Fuß /per Rad und/oder mit dem Zug: ab Bochum zum Ostermarsch

Die Fahrradetappe des Ostermarschs beginnt am Ostersonntag um 10.00 Uhr in Essen am Platz an der Marktkirche mit einer Kundgebung und dem Schmücken der Räder.  Die Naturfreunde fahren mit der S-Bahn um 9.30 Uhr von der S-Bahn-Haltestelle Langendreer-West nach Essen. Anschließend geht es mit den Rädern über Gelsenkirchen, Wattenscheid, Herne zurück nach Bochum.

Dort findet an der KoFabrik, Stühmeyerstraße, ab 16 Uhr ein kleines Friedensfest mit  Kundgebung und Musik statt. Alle Friedensfreund*innen sind herzlich dazu eingeladen.

Am Ostermontag, dem 6. April, startet die Fußetappe in Dortmund-Dorstfeld  um 13.30 Uhr auf dem Wilhelmplatz. Mit der S-Bahn können wir gemeinsam dahin fahren. Ein möglicher Startpunkt: 12.30 Uhr, Haltestelle Langendreer West ( in unmittelbarer Nähe kostenloser Parkplatz Langendreer-West, Auf dem Holn)  Ab 15 Uhr findet auf dem Hansaplatz in der Dortmunder Innenstadt die Abschlusskundgebung statt.

 

DIE LINKE NRW zum Ostermarsch

Auch DIE LINKE NRW ruft (mit dem folgenden Text) zum Ostermarsch auf:

„Die Welt brennt. Für die Aufteilung der Erde nutzen alte und neue imperialistische Mächte alle Mittel – von der Wirtschaftsblockade bis zum unverhohlenen Angriffskrieg. Dabei geht es weder um den Kampf gegen Terroristen oder Drogenkartelle noch um Menschenrechte und Demokratie, sondern einzig und allein um Ressourcen, Absatzmärkte und Einflussgebiete. Die Bundesregierung reagiert auf diese globale Krise mit demselben Denken, das die Krise hervorgerufen hat: sie militarisiert die Gesellschaft, rüstet die Bundeswehr auf und möchte junge Menschen wieder zum Kriegsdienst an der Waffe rekrutieren. Sogar über eigene Atomwaffen reden Politiker*innen der CDU/CSU, als wäre dies nicht ein Bruch mit allen Erfahrungen aus der deutschen Geschichte. Dieser Politik stellen wir uns entgegen“.

Ostermarsch in Bochum und Wattenscheid

Der traditionelle Ostermarsch Ruhr der Friedensbewegung startet auch in diesem Jahr am Samstag in Duisburg, geht als Fahrrad- etappe am Sonntag von Essen über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. Er endet am Ostermontag in Dortmund. In Wattenscheid wird Karin Salewski um 13.10 Uhr vor der Friedenskirche in ihrer Rede über die Kampagne für den NRW Appell „AfD-Verbot jetzt“ informieren. Nach einem Abstecher des Ostermarsches nach Herne wird um 16 Uhr die sonntägliche Abschlusskundgebung vor der KoFabrik stattfinden. Zunächst berichtet Miriam Bala, Vorstandsmitglied in der Bezirks- und in der Landesschüler:innenvertretung über den Widerstand gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Anschließend wird Lezin Baris vom Kurdischen Kulturzentrum daran erinnern, was zur Zeit im Nordosten Syriens stattfindet. weiterlesen

DGB : Rüstungswahnsinn verhindern!

„Verletzungen des völkerrechtlichen Gewaltverbots stoppen!
Weitere Eskalation des Rüstungswahnsinns verhindern!“,  heißt es im  Aufruf des DGB zu den diesjährigen Oster- märschen. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen –  wie wir  – zu den Ostermärschen auf. Im Jahr der Stationierung von Mittelstreckenraketen, die in Minuten russisches Gebiet treffen können und dadurch die Spannungen steigern, ist der Ostermarsch enorm wichtig.

Die Gewerkschaften  „…bekennen sich zum völkerrechtlichen Gewaltverbot der UN-Charta. Sie schafft die Voraussetzungen für eine internationale Staatengemeinschaft, in der die Suche nach friedlichen, diplomatischen Konfliktlösungen oberstes Gebot ist!“

Ostermarsch 4./5./6.April 2026

Ostermarsch in Dortmund am Ostermontag, 21.4.2025

Nur noch wenige Tage bis zu den Ostermärschen. „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!“ lautet das diesjährige Motto des Ostermarsches RheinRuhr.

„Krieg und Aufrüstung lassen immer mehr Menschen um ihre Zukunft bangen. Unsere Regierung setzt auf eine Politik der militärischen Stärke und Konfrontation, anstatt im Dialog Rüstungskontrolle und die Gewährleistung gegenseitiger Sicherheitsgarantien zu erarbeiten. Diese Militarisierung steigert die Kriegsgefahr und entzieht uns die Grundlage für ein solidarisches Miteinander. Eine der Folgen wird die Abschaffung unseres Sozialstaates sein. Diese Hochrüstung blendet die Herausforderungen des Klimawandels aus. Es bedarf konsequenter Sicherheitsgarantien für unseren Globus! Wir fordern die Stärkung der UNO und der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und die strikte Einhaltung des Völkerrechts!“
So beginnt der Aufruf und beschreibt damit die dramatische Situation, in der wir uns befinden. Hier der Text des gesamten Aufrufs.

Bedrohung Kubas

Angesichts der Drohungen von US-Präsident Trump gegen Kuba ist die Unterstützung der Insel aktuell besonders wichtig. Der jetzt auch militärisch durchgesetzte Boykott durch die USA verhindert lebenswichtige Importe wie Medikamenten. Bisherige Öllieferungen aus Venezuela  sind seit Ende des letzten Jahres weitgehend ausgeblieben.

DKP und SDAJ setzen deren langjährige Solidaritätsarbeit mit Kuba fort. Gemeinsam mit der „Humanitären Cuba Hilfe“ aus Bochum wird es Vorträge und Diskussionen über die aktuelle Lage geben. Regina Mertens wird über die medizinische Krise in Kuba sprechen, der Lateinamerikakenner Günter Pohl über die internationalen Auswirkungen der Angriffe und die Perpektiven des Sozialismus.  Welche internationale Rolle spielt Kuba heute? Welchen Stellenwert hat ein kleines sozialistisches Inselprojekt im 21.Jahrhundert?

Vor Ort wird es die Möglichkeit geben, für Projekte der Kuba-Solidarität zu spenden.

Mittwoch, 01.04. 2026, 19 Uhr; Bahnhof Langendreer e.V., Wallbaumweg 108, Bochum – Raum 6

 

Militarisierung in der ev. Kirche?

Eine Petition bei change.org. fordert den Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands auf, eine Denkschrift zur Friedensethik zurückzuziehen. Im November hatte die EKD eine neue Denkschrift veröffentlicht, mit der die Kirche sich  nach Meinung vieler Christinnen und Christen von zentralen Prinzipien christlicher Friedensarbeit verabschiedet. Die Petition kritisiert u.a. die Akzeptanz nuklearer Abschreckung, die Rechtfertigung präventiver Angriffe, die unkritische Übernahme staatlicher Bedrohungsnarrative, die Unterstützung massiver Aufrüstung und Waffenlieferungen als „humanitäre Pflicht“.

Auch die IPPNW verurteilte in der Stellungnahme „Massenvernichtungswaffen im Namen der Kirche“ die Denkschrift als friedenspolitisch enttäuschend. Hinweise auf zwei  „Umdenkschriften zum evangelischen Diskurs über Krieg und Frieden“ und weitere kritische Stellungnahmen finden sich auf der Seite von Arno Lohmann.

Podiumsdiskussion: Gegen die Normalisierung des Militärischen

Donnerstag, 19.03. ,19:00 Uhr, Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33

Das feministische Kollektiv Furore lädt im Rahmen der feministischen Aktionswochen zu einer Podiumsdiskussion ein: »Aufrüstung, Wehrpflichtdebatten und Bundeswehrwerbung an Schulen – militärische Logiken dringen zunehmend in unseren Alltag ein. (…..)

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren wir diese Normalisierung des Militärischen und formulieren eine antimilitaristische Kritik aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Zentrum stehen Fragen nach Zwangsdiensten, nach Militär und Geschlechterverhältnissen oder der Verbindung von Krieg, Kapitalismus und Staat. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie Militär und Gewalt gesellschaftlich legitimiert werden, wen diese Entwicklungen besonders betreffen und welche feministischen und solidarischen Alternativen es zur herrschenden Sicherheitslogik jenseits von Aufrüstung und Zwang gibt.«

Es diskutieren: Ralf Buchterkichern (@verqueert), Britta Rabe (Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.), Eylül und Alhusene von der Bezirksschüler*innenvertretung