Kapitalismus und Krieg

Bemerkenswert: Die katholische Friedensorganisation Pax Christi stellt den Zusammenhang zwischen  Aufrüstung und kapitalistischen Interessen dar. „Den Frieden nachhaltig suchen bedeutet, unsere Gesellschaften vom irrationalen Selbstzweck, Kapital um seiner selbst willen zu vermehren, und aus den Zwängen der konkurrenzgetriebenen privaten Aneignung und des Ständig-Wachsen-Müssens zu befreien.“ Die Politik der Aufrüstung erhöhe die Wahrscheinlichkeit eines internationalen Krieges, gehe einher mit intensiven Kürzungen im Sozialsektor, im Gesundheits- und Bildungsbereich, mit einer erheblichen Verzögerung der ökologischen Transformation und einer menschenverachtenden Asyl- und Geflüchtetenpolitik. Mit den die Notstandsgesetze realisierenden Operationsplan Deutschland werde versucht, eine nach Totalität verlangende gesellschaftliche Gehorsamskultur durchzusetzen.

Der Text endet mit dem Resümée  „Bert Brechts Diktum >Die Kapitalisten wollen keinen Krieg. Sie müssen ihn wollen< bringt es auf den Punkt: Die konkurrenz-kapitalistische Grundlogik führt systemimmanent zwangsläufig zum Krieg, auch wenn das einzelne Vertreter subjektiv nicht wollen“.

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