Vier Jahre Ukrainekrieg

Anlässlich des 4. Jahrestages des Ukrainekrieges fordert die IPPNW von Bundesregierung und EU einen Strategiewechsel in ihrer Ukrainepolitik. Sie sollten die derzeit stattfindenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter der Leitung der USA durch eigene diplomatische Vorschläge konstruktiv begleiten. Die Friedensorganisation fordert die Bundesregierung auf, ihre Politik am Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen auszurichten. Kriegstüchtigkeit und Hochrüstung schafften keine Sicherheit.

Rainer Lauterbach schreibt in der jungen Welt über den Verlauf des Krieges, Verhandlungspositionen und Interessen an seiner Fortsetzung. Mindestens ein fünftes Kriegsjahr werde der leidtragenden ukrainischen Bevölkerung wohl noch bevorstehen. Aus US-Sicht habe der Krieg die strategische Aufgabe erfüllt, Russland und die Ukraine dauerhaft zu verfeinden und Osteuropas Status als Spannungsherd zu erhalten. Sollte die EU Anfang März entscheiden, dass männliche ukrainische Kriegsflüchtlinge ihren Schutzstatus verlieren, werde die EU direkt für deren möglichen Tod verantwortlich sein. Der Artikel „Bis zum letzten Ukrainer“ ist ab morgen auch für Nicht-Abonnenten zu lesen.

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