Für Sonntag, 26.04. um um 18.30 Uhr lädt die Oval Office Bar in der Saladin-Schmidt-Straße 2 zum „Talk mit Combatants fot Peace“ ein. Combatants for Peace ist eine gemeinsame palästinensisch-israelische Graswurzelbewegung, die 2006 von ehemaligen Kämpfer*innen beider Gesellschaften gegründet wurde. Vereint durch die Überzeugung, dass Gewalt weder Sicherheit noch Gerechtigkeit oder Versöhnung bringen kann, setzt sich die Bewegung dafür ein, die israelische Besatzung und alle Formen von Gewalt durch gewaltfreie Aktionen, Bildungsarbeit und Gemeinschaftsaufbau zu beenden.
Die Arbeit von CFP basiert auf drei zentralen Prinzipien:
• Absolute Verpflichtung zur Gewaltfreiheit
• Gemeinsame palästinensisch-israelische Partnerschaft und geteilte Führung
• Gleichheit, Würde und Menschenrechte für alle Menschen
Die Mitglieder von CFP engagieren sich in gewaltfreien Aktionen, Bildungsprogrammen, Dialoginitiativen und internationaler Advocacy-Arbeit. Ein zentrales Element der Arbeit der Organisation ist die jährliche Joint Memorial Ceremony, die aller Opfer des Konflikts gedenkt und einen gemeinsamen Raum für Trauer, Verantwortung und die Bekräftigung einer gemeinsamen Menschlichkeit schafft.
Die CFP sind im April 2026 mit ihrem israelischen Vertreter Elie Avidor und ihrem palästinensischen Vertreter Sayel Jabareen in Deutschland und berichten über die Realitäten vor Ort.
Sayel Jabareen (palästinensischer Sprecher)
Palästinensischer Menschenrechtsaktivist und Mitglied von CFP, engagiert im gewaltfreien Widerstand, in der Gemeinwesenarbeit und in Dialogprozessen unter den Bedingungen der Besatzung. Sayel organisiert für die CFP eine Vielzahl der Hilfsaktionen und Demonstrationen in der Westbank und wird von den aktuellen Entwicklungen in der Westbank und für die Palästinenser berichten.
Elie Avidor (israelischer Sprecher)
Israelischer Friedensaktivist und Mitglied von CFP mit langjähriger Erfahrung in der Bildungsarbeit, ethischen Reflexion und gewaltfreien Advocacy-Arbeit. Elie engagiert sich sehr für die palästinensischen Bauern im Jordantal, die von permanenter Siedlergewalt und staatlichen Repressionen betroffen sind.




