In der Nacht zum 22. Juni 1941 griff Deutschland die Sowjetunion an. Ein großer Teil der sowjetischen Opfer waren Zivilisten. Tausende Städte, Dörfer und Industrieangaben wurden zerstört. 5.000.000 Menschen mussten im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten. Um an ihr Schicksal zu erinnern, werden am 21. Juni 2026 von 14 bis 20 Uhr die Namen der 4.473 sowjetischen Kriegsopfern vorgetragen, die auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund begraben wurden. Gemeinsam erinnern: der Historische Verein Ar.kod.M, das Dortmunder Friedensforum, das Bündnis Dortmund gegen Rechts sowie die Dortmunder Gruppen von IPPNW, attac, VVN-BdA und DFG-VK und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW. Der Aufruf:
Namenslesung auf dem Internationalen Friedhofam Rennweg in Dortmund
In der Nacht zum 22. Juni 1941 griff Deutschland die Sowjetunion an und führte in den eroberten Gebieten einen beispiellosen Vernichtungskrieg. Tausende Dörfer und Städte wurden zerstört. Mindesten 27.000.000 Menschen wurden ums Leben gebracht. Doch der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion setzte sich auch im
Deutschen Reich fort. 5.000.000 Menschen mussten im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten. Ihr Leben war geprägt von harter Arbeit, mangelnde Versorgung und rassistischer Verfolgung. VieleMenschen, die Zwangs-
arbeit leisten mussten, starben an Hunger undKrankheiten, bei Arbeitsunfällen oderbei Fliegerangriffen, denen sie schutzlos ausgesetzt waren. Besonders hart war das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen. Mit einer
Namenslesung soll an die sowjetischen Kriegsopfer erinnert werden, die, oft namenlos, auf dem Ausländer-friedhof begraben wurden. Heute ist der Friedhof als Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund bekannt.
Bei dieser Lesung werden am 21. Juni 2026 von 14 bis 20 Uhr die Namen von 4.473 sowjetischen Kriegsopfern vorgetragen, die auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund begraben wurden.




