Aktionsschilder zum Schulstreik

Nächste Woche, am 5. März, findet der nächste Schulstreik statt.

                   

Mama, Papa, Oma und Opa gegen Wehrpflicht! Diese Schilder gibt es zur Unterstützung des Schüler*innenstreiks am 5. März  für solidarische Mitdemonstrierende. Man kann sie bei der Friedenskooperative im Shop bestellen.

Neugründung des Friedensplenums

Das Bochumer Friedensplenum lädt zu einer Neuorganisierung der lokalen antimilitaristischen Arbeit ein. Die dramatische Militarisierung unserer Gesellschaft macht es unserer Ansicht nach notwendig, dass wir unsere Arbeit überdenken und neu organisieren. Wir wollen das Friedensplenum wieder in seine ursprüngliche Funktion zurückführen. Es soll wieder ein Zusammenschluss aller Kräfte in Bochum sein, die sich antimilitaristisch engagieren. Die Gruppe, die sich bisher zwei Mal im Monat im Haus der Begegnung trifft, wird sich zukünftig DFG-VK Bochum nennen. In größerem zeitlichen Abstand soll sich ein Friedensplenum aller Gruppen und Organisationen treffen, die sich mit Friedenspolitik beschäftigen.

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Vier Jahre Ukrainekrieg

Anlässlich des 4. Jahrestages des Ukrainekrieges fordert die IPPNW von Bundesregierung und EU einen Strategiewechsel in ihrer Ukrainepolitik. Sie sollten die derzeit stattfindenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter der Leitung der USA durch eigene diplomatische Vorschläge konstruktiv begleiten. Die Friedensorganisation fordert die Bundesregierung auf, ihre Politik am Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen auszurichten. Kriegstüchtigkeit und Hochrüstung schafften keine Sicherheit.

Rainer Lauterbach schreibt in der jungen Welt über den Verlauf des Krieges, Verhandlungspositionen und Interessen an seiner Fortsetzung. Mindestens ein fünftes Kriegsjahr werde der leidtragenden ukrainischen Bevölkerung wohl noch bevorstehen. Aus US-Sicht habe der Krieg die strategische Aufgabe erfüllt, Russland und die Ukraine dauerhaft zu verfeinden und Osteuropas Status als Spannungsherd zu erhalten. Sollte die EU Anfang März entscheiden, dass männliche ukrainische Kriegsflüchtlinge ihren Schutzstatus verlieren, werde die EU direkt für deren möglichen Tod verantwortlich sein. Der Artikel „Bis zum letzten Ukrainer“ ist ab morgen auch für Nicht-Abonnenten zu lesen.

Demo gegen Wehrpflicht

Am 5. März wird es den nächsten bundesweiten Schulstreik gegen die geplante Einführung der Wehrpflicht geben.

Um hierfür zu mobilisieren, ruft das Bochumer Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“  für morgen,  Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr zu einer Demonstration auf, die auf dem Dr.-Ruer-Platz startet.

„Mindsetting“ für Kriegsmedizin

Der Dortmunder Arzt Jürgen Huesmann setzt sich in einem Leserbrief mit  der geforderten Vorbereitung von Arztpraxen auf den Kriegsfall auseinander. Unter der „Tarnkappe des Katastrophenschutzes“ werde für militärisch gedachten Zivilschutz argumentiert. Die regionalen Sektionen der Ärzteorganisation IPPNW ( internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges..) unterstützen den im Folgenden wiedergegebenen Leserbrief an die Ärztezeitung.

„..mit Bestürzung haben wir den Artikel im Heft 1/2026 zur Kenntnis genommen, in dem eine Vorbereitung der Arztpraxen auf den Kriegsfall dargestellt wird. Wir kennen die Aufforderung von oberster militärischer Stelle, die Bevölkerung mit einem „Mindsetting“ auf den Bündnis- und Verteidigungsfall einzustimmen.

Nun unterstützt auch die „Ärztezeitung“ diejenigen, die das Gesundheitswesen “resilient“ (gemeint ist „kriegstüchtig“) machen wollen. Um ihn akzeptabel zu machen, kommt der Zivilschutz (gedacht für den Krieg) dabei argumentativ unter der Tarnkappe des Katastrophenschutzes daher – dieser ist jedoch für Friedenszeiten, z.B. für Naturkatastrophen, gedacht (und wird als solcher natürlich von jedem Arzt befürwortet). weiterlesen

Militarisierung des Gesundheitswesens

Warum werden Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt, während es im Gesundheitswesen seit Jahren an angemessenen Löhnen, Personal und Ausstattung fehlt?

Im Bahnhof Langendreer setzen sich am kommenden Dienstag Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen kritisch mit  der zunehmende Militarisierung von Gesellschaft und Medizin auseinander.

In der Ankündigung heißt es: „Der Vortrag thematisiert die Pläne, das Gesundheitswesen <kriegstauglich> zu machen, und stellt ihnen eine klare Haltung entgegen: Die Aufgabe von Gesundheitsfachkräften ist es nicht, Kriege vorzubereiten oder ihre Folgen zu verwalten, sondern Leid zu verhindern.

Im Fokus stehen die ethische Verantwortung medizinischer Berufe, die realen Folgen von Krieg für Menschen und Gesellschaft sowie die Ablehnung der Vorstellung, Kriege ließen sich kontrollieren oder human führen. Die Veranstaltung versteht sich als Aufruf zum Widerstand gegen die Instrumentalisierung des Gesundheitswesens für militärische Zwecke und als Plädoyer für Friedenssicherung – kurdische Friedenspolitik als Beispiel – statt Kriegsvorbereitung.“

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää) am 24. Februar, 19 Uhr, Raum 6 des Bahnhofs Langendreer.

„Rat von Unten“ : Krieg und Frieden

Der „Rat von unten“ versteht sich als Ort,  an dem gesellschaftliche Kräfte zusammenkommen, Strategien für gesellschaftliche Veränderung diskutiert werden und gemeinsame Visionen entwickelt werden können.Das nächste Treffen mit den Themen „Feministische Allianz“, „Ökologie“, „Krieg und Frieden“, „Widerständige Kunst und Kultur“ sowie „Stadtteilarbeit“ findet am Samstag, 21. 2. um 14 Uhr im Bahnhof Langendreer, Studio 108 statt.

Am Thementisch „Krieg und Frieden“ soll über die zunehmende Militarisierung, die laufenden Kriege und die jüngsten Beispiele militärischer Interventionen dikutiert werden mit dem Ziel, sich gegenseitig zu unterstützen und sich gemeinsam in Bochum antimilitaristisch in Beruf, Schule, Stadtteil und Universität zu organisieren.

 

NRW-Campus für Rüstungsindustrie

„Nordrhein-Westfalen will im Wettrennen der Länder um die neuen Rüstungsmilliarden die Nase vorn haben“, berichtet  die Informationsstelle Militarisierung (IMI) unter Berufung auf das Handelsblatt: „Kern der Initiative ist das sogenannte Production Launch Centre Defence (PLCD), ein Technologie- und Entwicklungszentrum für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Nordrhein-Westfalen. Auf einer Art Campus sollen künftig Konzerne, Mittelstand, Start-ups und Forschung zusammenkommen.“

Red Hand Day

Der Red Hand Day am heutigen 12. Februar ist der internationale Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen als Soldatinnen und Soldaten. Viele Initiativen geben ihren Handabdruck mit roter Farbe als Zeichen gegen die Verletzung von Kinderrechten. In über 20 Ländern weltweit werden Kinder und Jugendliche in Kriegen und bewaffneten Konflikten getötet, verletzt, entführt, sexuell missbraucht und als Soldatinnen und Soldaten rekrutiert.. Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten, ein Zusammenschluss von neun Nichtregierungsorganisationen (u.a. Terre des Hommes, Pax Christi. missio, DFG-VK ), informiert anlässlich des diesjährigen Red Hand Day über die dramatische Situation von Kindern in bewaffneten Konflikten. Das Bündnis fordert von der Bundesregierung Asyl für Kinder aus Kriegsgebieten, eine Rücknahme der massiven Kürzungen der humanitären Hilfe und einen Stopp der Waffenlieferungen.