Am Donnerstag, 16. April, 19.30 Uhr, laden die Naturfreunde Langendreer zu einer Informationsveranstaltung über Kriegsdienstverweigerung in das Naturfreundezentrum, Hohe Eiche 30, ein: „Die ersten Briefe zur Wehrerfassung sind verschickt. Momentan sollen sich junge Menschen noch freiwillig für den Kriegsdienst begeistern. Aber schon jetzt ist klar, dass die Anzahl der Freiwilligen nicht ausreicht, um die Zielzahlen für die Bundeswehr zu erfüllen. Deshalb mahnen schon jetzt Politiker der Regierungsparteien an, dass mehr Jugendliche benötigt werden. Es ist nur Frage der Zeit, bis die Wehrpflicht, oder wie es im Grundgesetz heißt, der Kriegsdienst kommt.
– Warum soll man verweigern?
– Und wenn man sich zu Verweigerung entschlossen hat, wie funktioniert das? Diese Fragen sollen mit einem Berater der Kriegdienstverweigerung diskutiert werden.“

Bei weitem nicht genug, aber wesentlich mehr Menschen als in den letzten Jahren äußerten ihren Protest gegen Kriege und Aufrüstung bei den diesjährigen Ostermärschen. Die
Als Teil der Ostermärsche forderte ein Protestzug am Militärflughafen Büchel in Rheinland-Pfalz den Abzug aller dort gelagerten Vernichtungs- waffen. Die schätzungsweise 20 US-Atombomben des Typs B61 sollen aktuell durch modernere Atomwaffen, die Kampfflugzeuge F-35A ersetzt werden. Dafür wurden in den Etat der Bundeswehr bis zu zehn Milliarden Euro eingestellt. Der Flugplatz wurde dafür für mehr als zwei Milliarden Euro umgebaut.
Fünf Jahre nach dem Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages referiert die Politikwissenschaftlerin Julia Engels in Dortmund über atomare Abrüstung, Sicherheitsarchitektur und Antimilitarismus. Deutschland ist dem Vertrag nicht beigetreten, in Büchel sind Atomwaffen unter US-Kontrolle stationiert und die Politik hat der Stationierung weiterer Mittelstreckenraketen zugestimmt, die atomar bestückt werden können.


„Verletzungen des völkerrechtlichen Gewaltverbots stoppen!



