Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Unter diesem Motto ruft ein Bündnis zur Friedensdemonstration am Samstag, 21. November ab 11.57 Uhr in Essen auf. 11.57 Uhr, drei Minuten vor zwölf! Das ist die Zeit, die Atomwissenschaftler anfang des Jahres auf der Alarmuhr eingestellt haben um vor der Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes durch zunehmende politische und militärische Konfrontationzu warnen. Die NATO mit ihrer Denkfabrik „Joint Air Power Competence Center“ plante in den letzten Jahren Kriegsführungs- strategien bis hin zum Einsatz von Atomwaffen. In diesem Jahr geht es auf ihrer Essener Konferenz darum, Strategien zu entwickeln, mit denen die Bevölkerung für künftige Kriege zu gewinnen ist. Der Aufruf no-natom-krieg.de stellt sich gegen diese Konferenz zur Erarbeitung von Kriegspropaganda, wehrt sich gegen jede Planung für Kriege und fordert stattdessen die Entwicklung ziviler Konfliktlösungsstrategien. Das Bochumer Friedensplenum ruft dazu auf, sich möglichst zahlreich an dieser Demonstration in unserer Nachbarstadt zu beteiligen.

Für den 3. Oktober ruft die Friedens- bewegung an Rhein und Ruhr zu einer Demonstration und Menschenkette in Kalkar auf. Dort und im benachbarten Uedem befinden sich Kommando- zentralen für Bundeswehr und NATO, die den gesamten Luftraum zwischen den Alpen, Osteuropa und Island überwachen.Von den Gefechtsständen in Kalkar will die Bundeswehr sogar künftig ihre Kampfdrohnen steuern. Das Combined Air Operation Centre (CAOC) in Uedem plant die Luftkriegsführung aller NATO-Staaten und führt diese durch. Seit Ende August werden von da Eurofighter-Geschwader geführt, die über dem Baltikum sogenannte Sicherungsflüge durchführen. Bundeswehr und NATO bauen am Niederrhein Kriegs-Infrastruktur für den Hightech-Krieg auf. Nähere Informationen und die Abfahrtszeiten der Busse zur Demo unter 




