Am Freitag (5. Dezember 2025) streiken die Schülerinnen und Schüler der meisten weiterführenden Schulen in Bochum gegen die Reaktivierung der Wehrpflicht. Anlass des Schulstreiks ist die Abstimmung über das Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes im Bundestag. Auf dem Weg über einen zunächst „freiwilligen Wehrdienst“ wird eine Zwangskriegs- dienstpflicht vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler protestieren dagegen, demnächst an der Waffe zum Töten ausgebildet zu werden, dass Geld in Rüstung und Militär statt in Bildung und Gesundheit investiert wird.
Die Kundgebung startet um 9 Uhr am Schauspielhaus Bochum, Königsallee 15, anschließend Demo durch die Stadt. Abschluß gegenüber vom Hauptbahnhof.
Die Herner Friedensinitiative, das Bochumer Friedensplenum und die DFG-VK Bochum/Herne schreiben: „Nicht nur durch Teilnahme an dieser Schulstreikdemo werden wir beitragen, der Militarisierung etwas entgegenzusetzen. Die Verweigerung des Kriegsdienstes mit der Waffe ist eine Form des Widerstandes gegen das neue Kriegsdienstgesetz. Wir haben neue Beratungsangebote geschaffen:
Zu Fragen hinsichtlich des neuen Kriegsdienstgesetzes und zu Fragen, wie kann jede/r den Kriegsdienst verweigern? sind wir erreichbar unter: kdv.herne@posteo.de kdv@friedensplenum-bochum.de „

Mit einer Aktion auf dem Platz vor der Westfalenhalle protestieren Bundesverband und Landesverband NRW der DFG-VK sowie die „Kritischen Aktionäre“ am Sonntag und Montag gegen den Werbedeal zwischen Borussia Dortmund und dem Rüstungskonzern Rheinmetall. Auf der Mitgliederversammlung möchte sich Hans-Joachim „Aki“ Watzke, der den „Rheinmetall“-Deal als BVB-Geschäftsführer eingefädelt hat, als Präsident des Vereins wählen lassen. Die Forderung: Keine Wahl ohne Absage des Werbedeals! Näheres: 



