
„Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ Ein Netzwerk aus Netzwerk Friedenskooperative, IPPNW, DFG-VK, pax christi und Ohne Rüstung Leben haben einen neuen Abrüstungsappell gestartet. „Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung“, heißt es im Aufruf, der online unterschrieben werden kann. Unterschriftenlisten (A4, beidseitig bedruckt) zur Unterschriftensammlung finden sich hier.
Mit der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen im kommenden Jahr in Deutschland nimmt die Gefahr eines Atomkrieges zu. Die geringen Vorwarnzeiten erhöhen die Gefahr von Fehlreaktionen. Deutschland kann zum Ziel eines möglichen Präventivkrieges werden. Der Berliner Appell gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine friedliche Welt richtet sich gegen diese Gefahr und kann weiterhin unterschrieben werden.

Am Mittwoch, 29. Oktober, 17.30 – 19.00 Uhr hält die Wissenschafts- soziologin Tahini Nadim in der VHS Bochum einen Vortrag zur Erinnerungsarbeit in der Friedensbewegung. Er geht von den Friedens-aktivitäten der Musikerin Fasia Jansen aus. Fasia Jansen, ihr Engagement in der Gewerkschaftsarbeit und der Ostermarschbewegung spielte vor allem im Ruhrgebiet eine wichtige Rolle. Die Einladung: 
Im Oktober übt die Bundeswehr im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut mit Attrappen, wie man Atombomben aus unterirdischen Bunkern an Tornado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Das Atomkriegsmanöver dokumentiert in erschreckender Weise die Bereitschaft der NATO und der Bundesregierung, im „Ernstfall“einen Atomkrieg zu führen, der zumindest ganz Europa vernichten würde. Das Manöver findet am Stützpunkt Nörvenich bei Düren statt, als Ausweichsort für Büchel, wo die Tornado-Kampfjets sonst stationiert sind. Dort liegen die ca. 15-20 US-Atombomben, die im Ernstfall von Bundeswehrpilotinnen und -piloten eingesetzt werden sollen. Die folgenden Gruppen rufen zur Demonstration am 11. Oktober um 12 h am Kriegsflugplatz Nörvenich, Oswald-Boelcke-Allee auf: Aktionsbündnis „atomwaffenfrei jetzt“, Antikriegsbündnis Aachen, Friedensgruppe Düren, DFG-VK Köln, DFG-VK NRW, IPPNW Köln, Netzwerk Friedenskooperative, VVN-BdA Aachen. 

Auch wenn die WAZ nichts davon berichtet und sie es vorzieht, ihre Leserschaft mit Meldungen über ungeklärte Drohnensichtungen kriegsbereit zu machen: Am Freitag haben 20.000 Menschen auf dem Bebelplatz in Berlin (
Am Dienstag, 7. Oktober von 17.30-19.00 Uhr, findet in der Zentralbücherei im Obergeschoss ein Vortrag von und Gespräch mit Kai Budelmann vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum statt. Der Vortrag widmet sich dem Recht der Friedenssicherung und grundlegenden Fragen rund um das Thema. Warum gibt es ein Recht mit dieser Aufgabe? Wie funktioniert es? Zudem wird im Vortrag und in der Diskussion die Frage aufgeworfen, inwieweit der Einsatz von Atomwaffen mit dem internationalen Völkerrecht zur Kriegsführung vereinbar ist.


