
Ein breites Bündnis aus Friedensinitiativen und -organisationen drängt auf die Straße. 300 Organisationen rufen zu zwei großen Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Sie werden ein unübersehbares deutliches Zeichen setzen für Frieden und gegen Hochrüstung und Kriege. Die Bundesregierung müsse sich diplomatisch für ein schnelles Ende der Kriege in Europa einsetzen und dürfe sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen.
Zu den Unterstützern gehören zahlreiche lokale und bundesweite Friedensinitiativen, gewerkschaftliche und christliche Initiativen, Bündnisse gegen die Wehrpflicht, Jugendverbände sowie Parteien, darunter SPD-Gliederungen wie die AG 60 plus und der Erhard Eppler Kreis, außerdem mehrere palästinensische Initiativen. Den Aufruf und weitere Infos finden Sie unter https://friedensdemo0310.org/ weiterlesen


Gestern, am 4. September, veranstalteten Bundeswehr, Innenministerium und der Landtag NRW ein großes öffentliches Bundeswehr-Gelöbnis in Düsseldorf. Vor dem Landtag sollten bis zu 500 Soldat*innen aufmarschieren und sich zum Dienst an der Waffe bekennen. Dagegen gab es Proteste der DFG/VK, der Düsseldorfer Linken u.a.
Eine gemeinsame Demonstration und Kundgebung des Kölner Friedensforums mit der bundesweiten Initiative „Rheinmetall entwaffnen“ auf dem Chlodwigplatz am vergangenen Samstag wurde durch massive Polizeigewalt verhindert. Das
Führende NATO-Militärs und Vertretungen großer Konzerne beraten vom 30.9. bis zum 2.10.2025 mit Politikern und Politikerinnen in der Essener Grugahalle über Hightech-Kriegsführung aus der Luft und aus dem All. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz, gesponsert unter anderen von Lockheed Martin, Airbus Defense, Thales und Rheinmetall, steht die Zukunft der Luftüberlegenheit.
Morgen, Dienstag, den 2. September wird in der Stadtbücherei im BVZ um 16:30 die Ausstellung „Hibakusha weltweit“ eröffnet und der Film ‚Silent Fallout‘ gezeigt. Die Ausstellung zeigt anhand von Plakaten die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“ – vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition. Sie wurde entwickelt von IPPNW Deutschland (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt:innen für die Verhütung des Atomkrieges)
In Bochum ist es noch nicht gelungen, mit einer großen gemeinsamen Aktion an den Antikriegstag zu erinnern. Jede einzelne Veranstaltung lohnt auch:
„Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordert die Bundes- regierung anlässlich des bevorstehenden Antikriegstages am 1. September dazu auf, (…) ihren nun eingeschlagenen sicherheits- politischen Kurs grundlegend zu korrigieren. Die Bundesregierung muss sich aktiv dafür einsetzen, dass die sich immer schneller drehende Aufrüstungsspirale endlich gestoppt wird…“ heißt es im diesjährigen 


