Über die militärische Politik der zukünftigen Bundesregierung wurden sich CDU/CSU und SPD schnell einig. Nachdrücklich wird im Koalitionsvertrag Deutschlands Anspruch betont „die globale Ordnung aktiv mitgestalten“ zu wollen.
- Bei Krisen und Konflikten will man mit zivilen Mitteln, aber auch mit militärischen Einsätzen dabei sein. Die Bundeswehr soll auch künftig mit einem “ breiten militärischen Fähigkeitsspektrum“ im Ausland eingesetzt werden.
- Der Vertrag betont Deutschlands „elementares Interesse an einer innovativen, leistungs-und wettbewerbsfähigen nationalen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie“.
- Rüstungsexporte sollen zwar schneller bekannt gegeben werden, doch ansonsten so weiterlaufen wie bisher.
- Kleinwaffen können gekennzeichnet weiter zum weltweiten Morden gewinnbringend exportiert werden. weiterlesen

Die LehrerInnenkonferenz der Willy-Brand-Gesamtschule in Bochum hat ihre schließlich nach einem Friedensnobelpreisträger benannte Schule zur „bundeswehrfreien Zone“ erklärt. Das Lösen von Konflikten mit militärischer Gewalt sei mit den Erziehungszielen der Schule unvereinbar. Mit dem Beschluss soll ganz konkret Bundeswehrwerbung in der Schule unterbunden werden. Dieser kürzlich gefasste Beschluss erhält gerade dadurch Bedeutung, dass CDU und SPD sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt haben, die Werbung an Schulen zu intensivieren. Wörtlich heißt es im Koalitionsvertrag: 







