Rheinmetall entwaffnen!

Über die diesjährigen Planungen von „Rheinmetall entwaffnen“ berichtet Luca Hirsch in einem Interview mit der jungen Welt. Im September soll erneut ein Protestcamp in Köln stattfinden, in Hamburg werden Proteste gegen das Nato-Manöver „Red Storm Charly“ vorbereitet.

Kriegsdienstverweigerung – Warum und wie?

Am Donnerstag, 16. April, 19.30 Uhr, laden die Naturfreunde Langendreer zu einer Informationsveranstaltung  über Kriegsdienstverweigerung in das Naturfreundezentrum, Hohe Eiche 30, ein: „Die ersten Briefe zur Wehrerfassung sind verschickt. Momentan sollen sich junge Menschen noch freiwillig für den Kriegsdienst begeistern. Aber schon jetzt ist klar, dass die Anzahl der Freiwilligen nicht ausreicht, um die Zielzahlen für die Bundeswehr zu erfüllen. Deshalb mahnen schon jetzt Politiker der Regierungsparteien an, dass mehr Jugendliche benötigt werden. Es ist nur Frage der Zeit, bis die Wehrpflicht, oder wie es im Grundgesetz heißt, der Kriegsdienst kommt.

–  Warum soll man verweigern?
–  Und wenn man sich zu Verweigerung entschlossen hat, wie funktioniert das?                                              Diese Fragen sollen mit einem Berater der Kriegdienstverweigerung diskutiert werden.“

Ostermarsch RheinRuhr

Bei weitem nicht genug, aber wesentlich mehr Menschen als in den letzten Jahren äußerten ihren Protest gegen Kriege und Aufrüstung bei den diesjährigen Ostermärschen. Die Friedenskooperative gibt einen Gesamteindruck der Aktionen wieder. Ein Überblick über den Ostermarsch RheinRuhr findet sich auf der Seite der dfg-vk , ein Bericht vom Ostersonntag aus Bochum hier.

Ostermarsch in Büchel

Als Teil der Ostermärsche forderte ein Protestzug am Militärflughafen Büchel in Rheinland-Pfalz den Abzug aller dort gelagerten Vernichtungs- waffen. Die schätzungsweise 20 US-Atombomben des Typs B61 sollen aktuell durch modernere Atomwaffen, die Kampfflugzeuge F-35A ersetzt werden. Dafür wurden in den Etat der Bundeswehr bis zu zehn Milliarden Euro eingestellt. Der Flugplatz wurde dafür für mehr als zwei Milliarden Euro umgebaut.

Kann uns ein „Atomschirm“ schützen?

Fünf Jahre nach dem Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages referiert die Politikwissenschaftlerin Julia Engels in Dortmund über atomare Abrüstung, Sicherheitsarchitektur und Antimilitarismus. Deutschland ist dem Vertrag nicht beigetreten, in Büchel sind Atomwaffen unter US-Kontrolle stationiert und die Politik hat der Stationierung weiterer Mittelstreckenraketen zugestimmt, die atomar bestückt werden können.

Die gemeinsame Veranstaltung der Regionalgruppe Dortmund von attac, dem DGB, dem Dortmunder Friedensforum und der Dortmunder Gruppe der IPPNW findet am 20. April um 19 Uhr in der Auslands- gesellschaft, Steinstraße 48, Nordausgang des Hauptbahnhofs, statt.

Zu Fuß /per Rad und/oder mit dem Zug: ab Bochum zum Ostermarsch

Die Fahrradetappe des Ostermarschs beginnt am Ostersonntag um 10.00 Uhr in Essen am Platz an der Marktkirche mit einer Kundgebung und dem Schmücken der Räder.  Die Naturfreunde fahren mit der S-Bahn um 9.30 Uhr von der S-Bahn-Haltestelle Langendreer-West nach Essen. Anschließend geht es mit den Rädern über Gelsenkirchen, Wattenscheid, Herne zurück nach Bochum.

Dort findet an der KoFabrik, Stühmeyerstraße, ab 16 Uhr ein kleines Friedensfest mit  Kundgebung und Musik statt. Alle Friedensfreund*innen sind herzlich dazu eingeladen.

Am Ostermontag, dem 6. April, startet die Fußetappe in Dortmund-Dorstfeld  um 13.30 Uhr auf dem Wilhelmplatz. Mit der S-Bahn können wir gemeinsam dahin fahren. Ein möglicher Startpunkt: 12.30 Uhr, Haltestelle Langendreer West ( in unmittelbarer Nähe kostenloser Parkplatz Langendreer-West, Auf dem Holn)  Ab 15 Uhr findet auf dem Hansaplatz in der Dortmunder Innenstadt die Abschlusskundgebung statt.

 

DIE LINKE NRW zum Ostermarsch

Auch DIE LINKE NRW ruft (mit dem folgenden Text) zum Ostermarsch auf:

„Die Welt brennt. Für die Aufteilung der Erde nutzen alte und neue imperialistische Mächte alle Mittel – von der Wirtschaftsblockade bis zum unverhohlenen Angriffskrieg. Dabei geht es weder um den Kampf gegen Terroristen oder Drogenkartelle noch um Menschenrechte und Demokratie, sondern einzig und allein um Ressourcen, Absatzmärkte und Einflussgebiete. Die Bundesregierung reagiert auf diese globale Krise mit demselben Denken, das die Krise hervorgerufen hat: sie militarisiert die Gesellschaft, rüstet die Bundeswehr auf und möchte junge Menschen wieder zum Kriegsdienst an der Waffe rekrutieren. Sogar über eigene Atomwaffen reden Politiker*innen der CDU/CSU, als wäre dies nicht ein Bruch mit allen Erfahrungen aus der deutschen Geschichte. Dieser Politik stellen wir uns entgegen“.

Ostermarsch in Bochum und Wattenscheid

Der traditionelle Ostermarsch Ruhr der Friedensbewegung startet auch in diesem Jahr am Samstag in Duisburg, geht als Fahrrad- etappe am Sonntag von Essen über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. Er endet am Ostermontag in Dortmund. In Wattenscheid wird Karin Salewski um 13.10 Uhr vor der Friedenskirche in ihrer Rede über die Kampagne für den NRW Appell „AfD-Verbot jetzt“ informieren. Nach einem Abstecher des Ostermarsches nach Herne wird um 16 Uhr die sonntägliche Abschlusskundgebung vor der KoFabrik stattfinden. Zunächst berichtet Miriam Bala, Vorstandsmitglied in der Bezirks- und in der Landesschüler:innenvertretung über den Widerstand gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Anschließend wird Lezin Baris vom Kurdischen Kulturzentrum daran erinnern, was zur Zeit im Nordosten Syriens stattfindet. weiterlesen

DGB : Rüstungswahnsinn verhindern!

„Verletzungen des völkerrechtlichen Gewaltverbots stoppen!
Weitere Eskalation des Rüstungswahnsinns verhindern!“,  heißt es im  Aufruf des DGB zu den diesjährigen Oster- märschen. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen –  wie wir  – zu den Ostermärschen auf. Im Jahr der Stationierung von Mittelstreckenraketen, die in Minuten russisches Gebiet treffen können und dadurch die Spannungen steigern, ist der Ostermarsch enorm wichtig.

Die Gewerkschaften  „…bekennen sich zum völkerrechtlichen Gewaltverbot der UN-Charta. Sie schafft die Voraussetzungen für eine internationale Staatengemeinschaft, in der die Suche nach friedlichen, diplomatischen Konfliktlösungen oberstes Gebot ist!“