Schulstreik am Freitag

Am kommenden Freitag, den 25. 9. um 9.00 Uhr startet auf dem Buddenbergplatz die nächste Schulstreik-Demo in Bochum. Das Motto:                „Die Reichen wollen Krieg –  die Jugendlichen Zukunft“. Im Aufruf heißt es: »Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden, um Deutschland „wieder kriegstüchtig“ zu machen. Jetzt schon müssen alle Jungs, die ab 2008 geboren worden sind, die Musterungsbriefe beantworten – sonst gibt es Geldstrafen.

Und ab dem 01. Juli 2027 wird die Musterung selbst für alle Jungs verpflichtend. Die Politiker:innen tun alles dafür, um die Wehrpflicht auch für Mädchen einzuführen.
Deshalb gehen wir am 25.9. nicht zur Schule
Wir haben schon 3x mit jeweils über 45.000 Schüler:innen deutschlandweit gegen die
Wehrpflicht gestreikt! Wir gehen nicht zur Schule, sondern demonstrieren gegen die Kriegspläne der Regierung, denn wir sind kein Kanonenfutter!«

Infostand: Militärhaushalte im Vergleich

Die symbolische Darstellung der Militärausgaben der USA, der übrigen Natostaaten und Russlands  bekam viel Aufmerksamkeit. Die Friedensinitiative Süd hatte im Unicenter Kartons gestapelt, von denen jeder 100 Mrd Dollar darstellte. Der Vergleich regte zu vielen Diskussionen an: über den Wahnsinn der Rüstungs-ausgaben überhaupt, aber auch über den im Verhältnis zur Nato viel kleineren Rüstungshaushalt Russlands.

Essen: Demo gegen Militärkonferenz

Am Sonntag, 20.September ab 14 Uhr findet in Essen eine große Demonstration gegen die Essener Militär-und Rüstungskonferenz statt. Sie beginnt  an der Philharmonie (Anfang Rüttenscheider Str.) und geht bis zur Gruga, wo dann die militärischen Vorbereitungen laufen. Die vorgesehene Redner sind: Ahmed Omeirat (LICHT), Andrej Hunko (langjährig MdB), Marion .Köster (Netzwerk gegen Militarisierung), Bezirksschülervertretung, Schülerstreikbewegung gegen die Wehrpflicht. Musik-Act: Rapper Kutlu, Microphone Mafia (trat zu ihren Lebzeiten mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano auf).

Friedenskonferenz in Essen

Anlass für Proteste ist eine Militärkonferenz vom 22.-25. 09. in der Essener Grugahalle. Dort verbinden sich die  Nato-Stategiekonferenz der Luftwaffe mit der Euro Defense Expo mit Angeboten zum Einstieg in die Militärproduktion.. Die weltweit größten Rüstungskonzerne sind ebenso beteiligt wie die europäischen. „Kein NATO-Kriegsrat in Essen!“ fordert das Essener Friedensforum.

Am Samstag , 19. September,  findet im Essener Burggymnasium eine Friedenskonferenz  gegen den aktuellen Kriegskurs statt. (hier das Programm). Tobias Pflüger spricht über das Aufrüstungsprogramm von Nato und Bundeswehr, der KI-und Digitalisierungsexperte Karl-Hans Bläsius über Entwicklungen in der High-Tech-Kriegswaffenstrategie, Christoph Butterwegge über den Zusammenhang von Hochrüstung und Sozialabbau, Christoph von Lieven (ICAN) über Atomrüstung, die Gewerkschafterin Ulrike Eiffler über den Umbau zu Rüstungsbetrieben und der Journalist Arnold Schölzel über Geopolitik und Völkerrecht. Im Jugendbereich geht es um die Stärkung der Friedensbewegung, um die Abwehrkämpfe  gegen die Militarisierung der Schulen und Universitäten sowie um die Verhinderung der Wehrpflicht.

Friedenskonferenz: Samstag, 19.September, 10-17 Uhr, Burggymnasium Essen, Burgplatz 4.

Aktiv für Frieden

  • 13.Sept.  11 Uhr, Gedenken an Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg, Eingang zum Friedhof, Freigrafendamm. Näheres hier.
  • 13. Sept.  18-20.30 Uhr, „Fasia Jansen, die historische Frauenfriedensbewegung und heute?“ atelier automatique, Näheres hier. 16.Sept. bis 20 Sept. Essener Friedensseptember  näheres hier.
  • 16.Sept. Vortrag: Überleben in einer solidarischen und friedlichen Welt.
  • 19. Sept., ab 19 Uhr,  Friedenskonferenz in Essen: Abrüstung statt Sozialabbau, Burggymnasium, 
  • 20. Sept., ab 14 Uhr Friedensdemonstration gegen Rüstungsmesse in Essen
  • 25.Sept. 9 Uhr, Bochumer Schulstreik, Start auf dem Buddenbergplatz. Bundesweite Schulstreikaktionen Aufruf
  • 25.Sept. 16.30 -21 Uhr: Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer lädt ein zum Friedensfest am Kirchort St.Marien, Alte Bahnhofsstr.182.
  • 26.Sept. Bundesweiter DGB-Aktionstag in Essen auf dem Burgplatz. Hier Infos mit Aufruf des Bochumer DGB-Teams und über gemeinsame Busfahrt.
  • 26. Sept. ab 15 Uhr  „80 Jahre konsequent für Frieden und Antifaschismus: VVN-BdA“ feiert den 80. Jahrestag der Gründung der Kreisvereinigung Bochum sowie der Landesvereinigung NRW. KoFabrik, Stühmeyerstraße 33 Einladung und Programm.
  • 1. Okt. 9.30 -15 Uhr:  Protestaktion in Münster gegen Verleihung des Westfälischen Friedenspreises ausgerechnet an die Nato. Informationen Friedensinitiative Münster.“
  • 2. Oktober  Unzwingbar. Konzert-Kundgebung „Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht“ in Berlin.
  • 3. Oktober  Bundesweite Friedensdemonstration in Berlin und Stuttgart. Hier der Aufruf.

Friedensdemonstrationen am 3.10. in Berlin und Stuttgart

Nein zu Krieg, Aufrüstung und Kriegsdienstzwang – für Frieden, Abrüstung und Menschenrechte!

Am 3. Oktober 2026 gehen in Berlin und Stuttgart Menschen für Frieden und Abrüstung auf die Straße. Die DFG-VK teilt viele der Forderungen, die Menschen an diesem Tag auf die Straße bringen. Zugleich haben wir den zentralen Aufruf zu den Demonstrationen nicht unterzeichnet. Der Entstehungsprozess mit einer äußerst kurzen Frist für Änderungen und die fehlende Berücksichtigung wichtiger Kritikpunkte haben uns zu dieser Entscheidung bewogen.

weiterlesen

Camp in Köln: Rheinmetall entwaffnen

Die Initiative „Rheinmetall entwaffnen“ ruft zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp nach Köln vom 1.-6. September und den Aktionstagen gegen das NATO-Manöver in Hamburg vom 24.-26. September auf. Das Kölner Camp wird von Dienstag, 1. September, bis Sonntag, 6. September in Köln im Inneren Grüngürtel am Fuß des Fernsehturms (nähe Hans-Böckler-Platz / Köln West, Stadtbahnlinien 3, 4 und 5) stattfinden. Es wird wieder Vorträge, Workshops, kulturelle Veranstaltungen und vieles mehr geben. Demos finden am Antikriegstag, 1. September und am Samstag, 5. September statt. Infos unter https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/camp-koeln-2026/

Platz des Friedens und der Völkerverständigung

 

Da hängt es wieder, das Schild mit dem vielleicht anspruchsvollsten Namen für einen Platz in Bochum. Leider aber noch nicht wieder ganz offiziell, sondern eher selbstgemacht. Mit dem Friedensfest im Unicenter wurde die Stadt Bochum aufgefordert, die ehemalige Beschilderung wiederherzustellen. Reden erinnerten an die Erklärung der Bochumer Bezirksvertretung von 1983. Damals war der SPD klar: „Europa ist mit atomaren Mitteln nicht zu verteidigen, sondern nur zu zerstören“, eine Einsicht, die heute verloren gegangen scheint. weiterlesen

Friedensfest im Unicenter

In Bochum ein „Platz des Friedens und der Völkerverständigung“?

Am Freitag, den 21. August um 16-18 Uhr lädt die Friedensinitiative Bochum-Süd auf dem : „Platz des Friedens und der Völkerverständigung“ zu einem kleinen Fest ein. Die Einladung. Wahrscheinlich werden viele Leser:innen gar nicht wissen, dass es einen Platz mit diesem Namen in Bochum gibt. Das ist nicht verwunderlich, weil kein Schild auf oder am Platz auf den Namen hinweist. Das Fest soll dazu beitragen, dass der Platz im Uni-Center zwischen den Studentenwohnheimen und dem Hallenbad wieder angemessen „ausgeschildert“ wird.

weiterlesen

Antikriegstag 2026 | Gleichheit vor dem Völkerrecht oder Recht des Stärkeren?

Rolf Gössner ©Fritz Bauer Forum

Zum Antikriegstag 2026 lädt das Friedensplenum zusammen mit dem DGB Bochum und dem Fritz Bauer Forum am 1. September um 18. 00 Uhr ins Fritz Bauer Forum ein. Rolf Gössner wird in seinem Vortrag die sehr aktuelle Frage in den Mittelpunkt stellen: „Gleichheit vor dem Völkerrecht oder Recht des Stärkeren?
Rolf Gössner wird in seinem Vortrag u. a. zur Entstehung, Entwicklung, Arbeit und Bedeutung des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) sprechen sowie das komplexe Völkerrechtssystem skizzieren. Dabei werden insbesondere auch die Doppelstandards und Defizite in der völkerrechtlichen Praxis der vergangenen Jahrzehnte aufgezeigt.

weiterlesen