Die Initiative „Rheinmetall entwaffnen“ ruft zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp nach Köln vom 1.-6. September und den Aktionstagen gegen das NATO-Manöver in Hamburg vom 24.-26. September auf. Das Kölner Camp wird von Dienstag, 1. September, bis Sonntag, 6. September in Köln im Inneren Grüngürtel am Fuß des Fernsehturms (nähe Hans-Böckler-Platz / Köln West, Stadtbahnlinien 3, 4 und 5) stattfinden. Es wird wieder Vorträge, Workshops, kulturelle Veranstaltungen und vieles mehr geben. Demos finden am Antikriegstag, 1. September und am Samstag, 5. September statt.

Da hängt es wieder, das Schild mit dem vielleicht anspruchsvollsten Namen für einen Platz in Bochum. Leider aber noch nicht wieder ganz offiziell, sondern eher selbstgemacht. Mit dem Friedensfest im Unicenter wurde die Stadt Bochum aufgefordert, die ehemalige Beschilderung wiederherzustellen. Reden erinnerten an die Erklärung der Bochumer Bezirksvertretung von 1983. Damals war der SPD klar: „Europa ist mit atomaren Mitteln nicht zu verteidigen, sondern nur zu zerstören“, eine Einsicht, die heute verloren gegangen scheint. weiterlesen
Friedensfest im Unicenter
In Bochum ein „Platz des Friedens und der Völkerverständigung“?
Am Freitag, den 21. August um 16-18 Uhr lädt die Friedensinitiative Bochum-Süd auf dem : „Platz des Friedens und der Völkerverständigung“ zu einem kleinen Fest ein. Die Einladung. Wahrscheinlich werden viele Leser:innen gar nicht wissen, dass es einen Platz mit diesem Namen in Bochum gibt. Das ist nicht verwunderlich, weil kein Schild auf oder am Platz auf den Namen hinweist. Das Fest soll dazu beitragen, dass der Platz im Uni-Center zwischen den Studentenwohnheimen und dem Hallenbad wieder angemessen „ausgeschildert“ wird.
weiterlesenAntikriegstag 2026 | Gleichheit vor dem Völkerrecht oder Recht des Stärkeren?

Zum Antikriegstag 2026 lädt das Friedensplenum zusammen mit dem DGB Bochum und dem Fritz Bauer Forum am 1. September um 18. 00 Uhr ins Fritz Bauer Forum ein. Rolf Gössner wird in seinem Vortrag die sehr aktuelle Frage in den Mittelpunkt stellen: „Gleichheit vor dem Völkerrecht oder Recht des Stärkeren?
Rolf Gössner wird in seinem Vortrag u. a. zur Entstehung, Entwicklung, Arbeit und Bedeutung des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) sprechen sowie das komplexe Völkerrechtssystem skizzieren. Dabei werden insbesondere auch die Doppelstandards und Defizite in der völkerrechtlichen Praxis der vergangenen Jahrzehnte aufgezeigt.
Friedensfest im Unicenter
Am nächsten Freitag findet auf dem Platz des Friedens und der Völkerverständigung ein kleines Fest statt. Die Friedensinitiative Bochum-Süd lädt dazu ein, den Wunsch der Mehrheit nach Frieden und Verständigung statt nach Konfrontation, Wehrdienst und Aufrüstung auszudrücken. Wir wollen über Krieg, Militär und Rüstung miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam Friedenslieder singen, Origami-Kraniche falten bzw. Überlegungen auf Papiere schreiben und sie unübersehbar in den Baum in der Mitte des Platzes hängen.
Wann: Freitag, 21. August, 16-18 Uhr
Wo : Platz des Friedens und der Völkerverständigung (Unicenter zwischen Hallenbad und Studentenwohnheimen)
andere Zeiten…
Den Platz gibt es in Bochum tatsächlich, im Unicenter, auch wenn alle Schilder längst verschwunden sind. Die Bezirksvertretung Bochum Süd erklärte sich im Oktober 1983 laut Protokoll „solidarisch mit allen friedliebenden Menschen in Ost und West..(..) Als äußeres Zeichen ihrer Haltung schlägt sie vor, den Platz im Uni-Center zwischen den Studentenwohnheimen und dem Hallenbad in >Platz des Friedens und der Völkerverständigung< umzubenennen.“ Man wünscht sich, die SPD wäre bei ihren wichtigen und grundsätzlichen Einsichten von damals geblieben. Hier die lesenswerte Erklärung der SPD-Fraktion der Bezirksvertretung von 1983:
weiterlesenHiroshima mahnt
Bei der Mahnwache des Bochumer Friedensplenums am 81. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima machten die Aktiven des Bochuner Friedensplenums in vielen Gesprächen klar: „Ein Atomkrieg zwischen USA, Nato und Russland wäre das Weltende. Trotzdem gehört der atomare Erstschlag zur NATO-Strategie. Die Atomwaffenabkommen sind gekündigt, es gibt keine Abrüstungsverhandlungen mehr und jetzt soll es auch noch eine eigene europäische Atommacht geben“.
Die Forderungen des Friedensplenums: Deutschland muss endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! Atomstaaten und NATO boykottieren ihn. 100 Staaten sind ihm schon beigetreten. Dafür hatte der Rat der Stadt Bochum an die Bundesregierung appelliert, wie auch 140 andere Städte, darunter die Nachbarn Dortmund, Essen und Herne. „ Klare Position im Widerstand unserer Stadt gegen Atomtod und Hochrüstung“
Nein zum verpflichtenden Zivildienst
Nach dem neuenWehrdienstgesetz plant die Bundesregierung nun auch den verpflichtenden Zivildienst für Kriegsdienstverweigerer. Die DFG-VK NRW lehnt beides mit der folgenden Presserklärung ab:
„Gegen die aktuellen Pläne zu einem neuen Zivildienst wendet sich die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW. Die Organisation, die die zuletzt stark steigende Zahl von Kriegsdienstverweigerern berät und unterstützt, sieht in der Anfrage der Bundesregierung an die Sozialverbände eine Fortsetzung der Salamitaktik hin zur Wehrpflicht. Zunächst wurde ohne große Diskussion die flächendeckende Erfassung eingeführt. Dann folgte die zwangsweise Musterung, die demnächst allen 18-jährigen Männern bevorsteht. Und nun droht der zwangsweise Zivildienst für alle, die den Kriegsdienst verweigern. Wir lehnen Zwangsdienste ab, egal ob bei der Bundeswehr oder im Zivildienst“ stellt Joachim Schramm, Co-Landessprecher der Friedensgesellschaft klar. weiterlesen
DGB-Aufruf zum Antikriegstag
Der DGB hat in der vergangenen Woche den diesjährigen Aufruf zum Antikriegstag veröffenlicht: „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Krieg!“ Er fordert u.a. eine an ziviler Friedenssicherung ausgerichtete Außen- und Sicherheitspolitik und eine kontrollierte und transparente Rüstungsexportpolitik. Er fordert die Bundesregierung auf, von Plänen zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland Abstand zu nehmen und lehnt die Wiedereinführung eines verpflichtenden Wehrdienstes ab.
Die GewerkschafterInnen von „Sag Nein!“ bewerten den Aufruf als Fortschritt nach erfolgreichem Druck der Basis, kritisieren ihn aber in entscheidenden Fragen in einem Flugblatt und in Langform.
Der Flyer zum Hiroshima-Gedenktag
Bei der Aktion am Donnerstag, den 6. August um 16 Uhr auf dem Husemannplatz wird u.a. ein Flugblatt verteilt, das ausführlich auf die aktuelle atomare Bedrohung eingeht.
Das Flugblatt als PDF-Datei.








