Ziviler Ungehorsam gegen Atomwaffen

Am Freitag, den 3.7. ist Susan Cane in der Bochumer Stadtbücherei zu Gast der Bochum IPPNW Gruppe. Die US-amerikanische Friedensaktivistin ist aktiv im Widerstand gegen Atomwaffen und hat insgesamt mehr als sechs Jahre Gefängnisstrafen auf sich genommen. Sie ist die erste Frau aus den USA, die in Deutschland aus Protest gegen Atomwaffen ins Gefängnis ging, weil sie an gewaltfreien Aktionen gegen den Atombomben Stützpunkt Büchel teilnahm.

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Die aktuellen Kriege und die Krise des Völkerrechts

Zusammen mit dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der RUB hat das Fritz Bauer Forum am 1. Juli erneut den spanischen Juristen Dr. Juan Garcés nach Bochum eingeladen. Der Berater des früheren chilenischen Präsidenten Dr. Salvador Allende, Ankläger des Diktators Augusto Pinochet sowie Träger des Right Livelihood Award (1999) trägt vor und diskutiert mit dem Leiter des IFHV, Prof. Dr. Pierre Thielbörger, der eine Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Ruhr Universität Bochum innehat und zu dessen Forschungsschwerpunkten unter anderem die Essenz der Menschenrechte gehört.

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Internationale Antikriegskonferenz

Jörg Kronauer berichtet heute in der jungen Welt von der Internationalen Antikriegskonferenz am Samstag in London mit annähernd 3000 Konferenzteilnehmern aus 28 Ländern und starker gewerkschaftlicher Beteiligung. Es ging u.a. um den Zusammenhang zwischen der Militarisierung und dem Abriss der Sozialsysteme, dem Aufbau der Antikriegsbewegung in der Arbeiterbewegung, den Widerstand von Eisenbahn-und Hafenarbeitern, um Nationalismus, Rassismus und Kolonialismus, US-Dominanzstreben, Atomwaffenstützpunkte, europäischen Militarismus und klare Kritik am Kapitalismus.

Namenslesung der sowjetischen Kriegsopfer in Dortmund

In der Nacht zum 22. Juni 1941 griff Deutschland die Sowjetunion an. Ein großer Teil der sowjetischen Opfer waren Zivilisten. Tausende Städte, Dörfer und Industrieangaben wurden zerstört. 5.000.000 Menschen mussten im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten. Um an ihr Schicksal zu erinnern, werden  am 21. Juni 2026 von 14 bis 20 Uhr die Namen der 4.473 sowjetischen Kriegsopfern vorgetragen, die auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund begraben wurden. Gemeinsam erinnern: der Historische Verein Ar.kod.M, das Dortmunder Friedensforum, das Bündnis Dortmund gegen Rechts sowie die Dortmunder Gruppen von IPPNW, attac, VVN-BdA und DFG-VK und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW. Der Aufruf: weiterlesen

Anklage wegen Kriegstreiberei

Ein Straßentheater wird heute, 18. Juni, um 18 Uhr vor dem Schauspielhaus eine Gerichtsverhandlung gegen die Bundesregierung mimen. Dazu laden das Bochumer Schulstreikkomitee gegen die Wehrpflicht und die SDAJ Bochum ein. Die Anklage lautet: Kriegstreiberei und Vernichtung der Zukunft der Jugend.

Den Angeschuldigten wird vorgeworfen, „die Interessen und Bedürfnisse der Jugend bewusst zu ignorieren und stattdessen die Interessen der Superreichen, Banken und Konzerne zu vertreten. Sie priorisieren die Profite mit der Unterstützung von Kriegen in aller Welt und der Einführung der Wehrpflicht über das Wohl der Gesellschaft.“ Zeugen aus Schule, Uni und Betrieb wollen die Anklage stützen. „Eingeladen sind alle, die sich von der kriegstreiberischen Politik der Bundesregierung nicht vertreten fühlen, die mehr Geld für Soziales, Gesundheit und Bildung fordern statt für Aufrüstung und die Militarisierung der Gesellschaft!“ heißt es in der folgenden  Pressemitteilung: weiterlesen

Welfare not warfare

Unter dem Titel „Gegen Krieg und Kahlschlag“ berichtet heute die junge Welt über die gestrige Brüsseler Demonstration „Welfare not warfare“ mit 12.000 Menschen, die einerseits gegen die Kürzungspolitik, andererseits die zunehmende Militarisierung protestierten. Damit sei ein Anfang für eine europaweite Bewegung gemacht. Der Zusammenhang zwischen sozialen Kürzungen und Militärausgaben werde auch bei einer  Demonstration des europäischen Gewerkschaftsbundes am Donnerstag in Madrid , der internationalen Antikriegskonferenz am Samstag in London und  bei den Protesten gegen den G7-Gipfel gesehen. Auch in Griechenland und der Türkei stünden in den nächsten Wochen weitere antimilitärische Aktionen und Proteste an.

Neue Mittelstreckenraketen – Schutz oder Gefahr?

Am Mittwoch, 17. Juni, 18.30 Uhr wird Dr. Jürgen Altmann auf Einladung der Bochumer IPPNW-Gruppe in Kooperation mit der Volkshochschule einen Vortag über Mittelstreckenwaffen in Deutschland halten.             Die Stationierung von US-Raketen ist abgesagt, doch Deutschland und Europa bemühen sich um eigene Systeme. Die Veranstaltung findet in der Bochumer Stadtbücherei statt. Der Referent ist ehemaliges Mitglied der Arbeitsgruppe Physik und Abrüstung am Lehrstuhl Experimentelle Physik III an der TU Dortmund. Dr. Altmann leitete von 1985 bis zu seiner Pensionierung die Arbeitsgruppe „Physik und Abrüstung“an der TU Dortmund und forscht zu Militärtechnik-Folgeabschätzung, präventiver Rüstungskontrolle sowie den Auswirkungen neuer Waffensysteme auf internationale Stabilität. weiterlesen

Kein Grund zu feiern

Unter dem Titel „Kirmes mit Kriegsgerät“ berichtet heute die junge Welt über die  Events am „Tag der Bundeswehr“,  wo Fallschirmspringer, Kampfjets und Panzer zu bestaunen waren – und über den Protest von Kriegsgegenern.

FriedensFahrradtour NRW 26

Bis zum 14. Juni kann sich noch anmelden, wer an der Friedensfahrradtour der DFG-VK vom 18. bis 26. Juli teilnehmen möchte. Auf der „Tour gegen Militarisierung und Aufrüstung, für eine friedliche Zukunft“ werden Orte angesteuert, wo Rüstungskonzerne angesiedelt sind. Alles Nähere findet sich hier auf der Seite der https://nrw.dfg-vk.de/