Rüstungswerbung beim BVB

Für mindestens drei Jahre soll der Düsseldorfer „Rheinmetall“-Konzern „Champions Partner“ des Fußballvereins Borussia Dortmund werden. Der Mitte letzter Woche bekannt gewordene Werbedeal des Waffenherstellers  sorgt für viel Empörung.  Die DFG-VK schreibt dazu: „In der Fanszene gibt es viel Ablehnung, der Sportverantwortliche der EKD, Latzel, verurteilte die Kooperation. Der Deal sei eine `gezielte kommunikative Grenzüberschreitung` und in mehrfacher Hinsicht hochproblematisch. `Gerade bei internationalen Sportturnieren geht es um eine Form friedlicher Völkerverständigung. Ganz im Sinne des Olympischen Friedens, während dessen kriegerische Aktivitäten ruhten. Dem widerspricht es, für die Herstellung von Waffen zu werben.´

Offenbar will Rheinmetall das positive Image des BVB nutzen, um sein Image aufzupolieren. Es ist ein weiterer Schritt, die Gesellschaft kriegstüchtig zu machen und Rüstungskonzernen zu mehr Akzeptanz zu verhelfen. Dagegen sollten wir Stellung beziehen, ob Fußballfan oder nicht!
Die DFG-VK hat bereits am Mittwoch spontan eine Protestaktion vor der BVB-Geschäftsstelle in Dortmund durchgeführt. Unterstützt wurden wir von Mitgliedern des Dortmunder Friedensforums und auch einigen empörten Borussen-Fans. Es gab viel Medienresonanz, in vielen Beiträgen zu dem Werbedeal wurde unsere Aktion erwähnt.“ Mehr dazu hier:

Außerdem wurde eine Online-Petition gestartet, die bereits nach zwei Tagen von mehr als 2500 Menschen unterzeichnet wurde. Bitte unterstützt diese Petition und leitet den Link auch an andere weiter!

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-werbepartnerschaft-von-borussia-dortmund-mit-dem-ruestungskonzern-rheinmetall

 

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